Psychotherapieverfahren

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Veränderung:

  • Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie:

Carl Rogers wie auch ich konzentriere mich auf die Beziehung zu meinen Klienten. Meine Erfahrung ist, dass jeder Mensch im Grunde eine positive Entwicklungsrichtung hat und selbst am besten weiß, wie er seine Probleme lösen kann.

Für meinen Beratungserfolg ist meine innere Haltung entscheidend und dazu gibt es drei Prinzipien, die ich einhalte:

Ich muss nur die geeignete Umgebung schaffen, in der sich meine Klienten frei entfalten können. Diese Umgebung finden sie durch die personenzentrierte Psychotherapie, die es ermöglicht Problemlösungen zu finden.

Meine drei Prinzipien sorgen dafür, dass ich meine Klienten weder belehre, noch bewerte oder ihr Verhalten interpretiere:

=> Kongruenz und Echtheit

=> Wertschätzung und Akzeptanz

=> Empathie und ein fühlendes Verstehen

 

  • Neurolinguistisches Programmieren – NLP:

1. Menschen reagieren auf das, was sie von der Welt wahrnehmen, nicht auf die Welt selbst.

2. Jedes Weltbild ist einzigartig und entspricht einer Landkarte.

3. Geist und Körper gehören zusammen – sie beeinflussen sich gegenseitig, denn sie sind Teil des gleichen kybernetischen Systems.

4. Die Bedeutung einer Äußerung lässt sich erst an der Reaktion, die man erhält, beurteilen.

5. Das Ziel ist höchstmögliche Flexibilität im Verhalten.

6. Menschen funktionieren perfekt.

7. Hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht.

8. Jeder Mensch verfügt über alle Ressourcen, die er braucht.

9. Unser Bewusstsein begrenzt unser Verhalten und ist nicht das kontrollierende Element in unserem System.

10. Wenn ein Mensch etwas lernen und tun kann, kann es – im Rahmen biologischer Grenzen – potenziell jeder andere auch.

11. Jeder Mensch ist einzigartig und sollte dementsprechend behandelt werden.

Für mich ist NLP eine Grundlage, denn die Worte, die ich verwende bzw. ausspreche – so ist mein Leben … wenn ich z. B. in meinem täglichen Sprachgebrauch die Worte Stress, Probleme oder Sorgen habe, dann habe ich in meinem Leben eben genau diese drei Dinge. Ich wähle positive und schöne Worte aus und so richtet sich mein Leben auch danach aus.

 

  • Rational-Emotive-Therapie – RET:

In der RET-Philosophie hat jeder Mensch die Möglichkeit, sich merklich zu verändern. Er kann eingefahrenen Verhaltensweisen eine neue Richtung geben. Je mehr ein Mensch die Fähigkeit zur Selbstreflexion nutzt, um über seine Ziel und Wünsche nachzudenken, desto mehr wird der Weg zur freien Willensgestaltung und zur Selbstbestimmung geebnet.

Es sind meist irrationale Glaubenssätze dafür verantwortlich, dass ein Problem ein Problem ist und nicht eine andere, eine neue Sichtweise der Sachlage. Im sogenannten sokratischen Dialog werden meine Klienten mit ihrem rationalen Überzeugungen konfrontiert und durch mein wissenschaftliches Nachfragen zum Umdenken bewogen. Welche Realität ist die richtige?

Ich arbeite bei dieser Therapieform mit der Selbstanalyse, dem sokratischen Dialog und rationalemotiven Vorstellungsübungen. Für die Selbstanalyse verwende ich sehr gerne die ABC-Theorie.

 

  • Logotherapie und Existenzanalyse:

Mein Kernsatz dieser Therapie ist Nietzsches Ausspruch: „Wer ein WARUM zu leben hat, erträgt auch jedes WIE!“ und das habe ich auch am eigenen Körper erfahren dürfen, wie man in meiner Biographie nachlesen könnte. Es geht um den Sinn des Lebens („Logo“ heißt ja auch „Sinn“ im Griechischen) und wie man durch humorvolles Akzeptieren wieder die Führung übernimmt.

Eine zentrale Methode meiner Art von Logotherapie ist die paradoxe Intention. Man stellt sich die schlimmstmögliche Situation vor – und soll diese auch gedanklich oder real ausleben, um sie für einen selbst steuerbar zu machen.

Das Grundgefühl der Logotherapie ist allerdings der Humor, denn Humor heilt. Am Ende lachen meine Klienten oft über ihr Problem.

 

  • Kognitive Verhaltenstherapie:

Durch Einsicht und neuem Verhalten ans Ziel kommen. Wir können jederzeit ein neues Verhalten erlernen. Somit wird dysfunktionales Verhalten und Denken von außen steuerbar. 

Ich arbeite sehr gerne mit Rollenspielen, Verhaltensübungen, Systematischer Desensibilisierung, Belohnungschips und Gesprächen über Werte und Gefühle, um meine Klienten über ihre irrationale und auch oft krank machende Gedankenführung aufzuklären.

Fünf Grundsätze sind Bestandteil:

=> Verhaltenstherapie ist auf den einzelnen Menschen ausgerichtet.

=> Sie geht in kleinen Schritten vor

=> Der Patient weiß, mit welchen Mitteln gearbeitet wird

=> Der Patient leistet einen angemessenen Beitrag

=> Die Eigenart des Menschen wird respektiert

Die kognitive Verhaltenstherapie konzentriert sich darauf:

=> Verhalten zu steuern

=> zirkuläre Gedankenprozesse (Grübeln) zu durchbrechen und abzubauen

=> in Rollenspielen sozial kompetentes Verhalten einzuüben und 

=> durch Desensibilisierung Angst hervorrufenden Reizen ihren Schrecken zu nehmen

 

  • Analytische Psychotherapie:

Psychische Erkrankungen können meist das Resultat nicht bewältigter Entwicklungsschritte, aber auch innere Konflikte bzw. traumatische Erlebnisse sein.

Diese Prägungen werden bei dieser Therapie für Sie als Patient und mich bewusst erlebbar und lassen sich bearbeiten. Der Patient sollte die Bereitschaft haben, in sich selbst hineinzusehen und die eigenen Gefühle zu beschreiben.

Ich nehme bei dieser Behandlung eine neutrale Rolle ein. Meine Aufgabe besteht darin, dem Patienten das Verdrängte bewusst zu machen und es evtl. neue zu bewerten bzw. zu erleben.

  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie:

Der Blick richtet sich auf das unbewusste Erleben und Verhalten des Patienten – ähnlich wie bei der analytischen Therapie.

Nicht gelöste innere Konflikte bzw. Traumata bestehen bis ins Heute fort und verursachen so die psychischen Leiden. Obwohl die Ursache oft in der Vergangenheit vermutet wird, steht sie bei dieser Behandlung nicht im Vordergrund. Es werden Lösungen in der Gegenwart gesucht und gefunden.

  • Systemische Psychotherapie:

Bei dieser Therapieform werden Familie oder andere Bezugspersonen, wie auch das gesamte Umfeld mit einbezogen. Das ganze System sozusagen. Denn die Ursache für psychische Probleme vermuten systematische Ansätze in gestörten Beziehungsweise- und Kommunikationsstrukturen zwischen beteiligten Personen.

Neben Einzelgesprächen kann es auch Fragen in der gemeinsamen Runde geben. bei denen Beteiligte, ihre Sicht über den Stand der Beziehungen äußern und diese zur Diskussion stellen. Ich arbeite aber auch in Einzeltherapie mit entsprechenden Figuren.

  • Gestalttherapie:

Durch

Die Beschreibung der weiteren Verfahren ist noch in Bearbeitung.